Wir suchen Verstärkung!

Zur Verstärkung unsers Teams in Hamburg (bzw. Braak) und Berlin sind folgende Stellen als Überwachungsbeauftrage(r) bei uns vakant.

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Bauministerkonferenz benennt mangelhafte harmonisierte Produktnormen

Das Deutsche Institut für Bautechnik hat auf seiner Internetseite eine Liste (Hinweisliste – Prioritätenliste) veröffentlicht, in welcher harmonisierte Produktnormen zusammengestellt sind, deren Leistung nach einer harmonisierten Produktnorm nicht so erklärt werden kann, wie sie für die Erfüllung der Bauwerksanforderungen möglicherweise erforderlich ist.

Die Liste der mangelhaften harmonisierten Produktnormen kann hier heruntergeladen werden:

Download Hinweis- bzw. Prioritätenliste

 

 

Besonderes Augenmerk möchten wir auf folgende Normen lenken:

Betonausgangsstoffe für die Herstellung von Beton nach EN 206 und DIN 1045-2:

  • EN 450-1:2012 in Deutschland umgesetzt durch DIN EN 450-1: 2012-10; Flugasche für Beton
  • EN 12620:2002+A1:2008 in Deutschland umgesetzt durch DIN EN 12620:2008-07; Gesteinskörnungen für Beton
  • EN 13055-1: 2002/AC:2004 in Deutschland umgesetzt durch DIN EN 13055-1: 2002-08 u. Ber. 1:2004-12; Leichte Gesteinskörnungen für Beton, Mörtel und Einpressmörtel

Produkte für die Betoninstandsetzung nach DAfStb RiLi-SIB:

  • EN 1504-2:2004 in Deutschland umgesetzt durch DIN EN 1504-2:2005-01; „Oberflächenschutzsysteme“
  • EN 1504-3:2005 in Deutschland umgesetzt durch DIN EN 1504-3:2006-03; Betonersatz
  • EN 1504-4:2004 in Deutschland umgesetzt durch DIN EN 1504-4: 2005-02; Kleber für Bauzwecke
  • EN 1504-5:2004 in Deutschland umgesetzt durch DIN EN 1504-5: 2005-03; Injektion von Betonbauteilen
  • EN 1504-7:2006 in Deutschland umgesetzt durch DIN EN 1504-7: 2006-11; Korrosionsschutz der Bewehrung

 

Eine auf die zuvor genannten Produkte reduzierte Liste steht unter folgendem Link zur Verfügung:

Download reduzierte Hinweis- bzw. Prioritätenliste

Verantwortung zur Planung von Produkteigenschaften

Der Deutsche Beton- und Bautechnik-Verein, die Gemeinschaft für Überwachung im Bauwesen, der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie sowie der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes haben die Kapellmann Rechtsanwälte gebeten, im Hinblick auf den zurzeit diskutierten Entwurf der Musterbauordnung (E-MBO) und der Muster-Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmung (E MVV TB) zu prüfen, ob und in welcher Art und Weise im Rahmen der Objektplanung nach § 34 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) die sich aus dem E-MBO und dem E MVV TB an die einzelnen baulichen Anlage abzuleitenden Anforderungen an Bauprodukte zu berücksichtigen sind.

 

Download Rechtsgutachten

Sicheres Bauen in Deutschland gefährdet!

Die Bauwerkssicherheit in Deutschland darf nicht durch eine Deregulierung der Bauproduktensicherheit gefährdet werden. Das fordern die führenden Verbände der Bau- und Immobilienwirtschaft sowie der beratenden Ingenieure mit einem gemeinsamen Appell an Bundesbauministerin Barbara Hendricks sowie an die zuständigen Bauminister der Länder. Sie fordern die Regierung auf, die staatliche Fürsorgepflicht für die Bauwerksicherheit wahrzunehmen und gegen mangelhafte europäische Normen den Rechtsweg zu beschreiten. „Die Deregulierung der Bauprodukte führt zu unabsehbaren Haftungs- und Abnahmerisiken für Bauherrn, Planer, Bauunternehmen, Handwerker und Gebäudebetreibende. Die Baukosten werden in der Folge explodieren und die Planungsdauer und damit verbunden die Fertigstellung von Gebäuden wird unkalkulierbar“, so die Sorge der Verbände.

Download Pressmitteilung Download Verbändeappell
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